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Einer der wohl zielstrebigsten Visionäre der Welt – Elon Musk

Von Daniel am 28.07.2018

 

Elon Musk ist mit Steve Jobs, Bill Gates und Richard Branson einer der für junge Unternehmer wohl am meisten motivierenden und inspirierenden Persönlichkeit der Neuzeit. Bekannt ist er hauptsächlich durch seine Unternehmen Tesla und SpaceX geworden. Darüber hinaus hat er noch zahlreiche weitere Unternehmen gegründet und er hat Visionen die Welt zu verändern. Seine Erfolge und seine ganz besondere Persönlichkeit haben ihn zu einem „Iron Man“ der Start-Up Szene gemacht. Was er alles geschafft hat, wie er es geschafft hat und was wir von ihm lernen können sollst Du in folgendem Artikel erfahren.

 

Kurzbiografie

1971 wurde Musk in Südafrika geboren. Dort hatte er keine schöne Jugend, da er durch seine besondere Art von vielen Gleichaltrigen gehänselt wurde. Er hatte schon in der Schulzeit Visionen, die andere nicht verstehen konnten. Er programmierte beispielsweise schon mit 13 sein eigenes Computerspiel, dass er an große Hersteller verkaufen wollte und las mehr Bücher als alle anderen. Da er sich auch zu Hause nicht besonders wohl fühlte, wanderte er bereits mit 17 nach Kanada aus mit dem späteren Ziel der USA. Er wollte dort hin, da ihm dieses Land die größte Freiheit bzw. meisten Möglichkeiten für seine Zukunftspläne bot. Er schloss an der University of Pennsylvania sein Studium mit dem Bachelor in Physik und Volkswirtschaftslehre ab. Danach wurde er zur Promotion an der Stanford University zugelassen, was er jedoch in der ersten Woche abgebrochen hat um sich ganz dem Unternehmertum zu widmen.

Während der Zeit an der Uni arbeitete er zusammen mit seinem jüngeren Bruder, welcher später nachgekommen ist, an seiner ersten Idee Zip2. Nach der Uni gründete er damit sein erstes Start-Up. Schon vier Jahre später, 1999 übernahm Compaq Zip2 für 307 Millionen US-Dollar, Musk blieben davon 22 Millionen US-Dollar. Als Belohnung kaufte er sich einen McLaren F1 für eine Million US-Dollar. Den größten Teil des Geldes steckte er aber in seine nächste Idee, die Online-Bank X.com. Es entstand ein Wettbewerb zwischen seinem und dem Unternehmen PayPal, welche beide die gleiche Idee verfolgten. Dies war ein unerbittlicher Kampf, bei dem irgendwann bei PayPal das Geld ausging und bei X.com die Ressourcen. Es war klar, dass nur noch ein Zusammenschluss der beiden die Rettung sein konnte. Nur so konnte es gelingen, das Unternehmen schnell genug zu vergrößern, so dass sie nicht von Banken mit einem ähnlichen System überrannt werden konnten. Musk wurde nach dem Zusammenschluss als CEO herausgedrängt. Da er aber der größte Anteilseigner war, blieben ihm nach dem Verkauf an eBay satte 180 Millionen US-Dollar.

Damit investierte er sofort – mehr als jeder andere es wahrscheinlich getan hätte – in sein neues Unternehmen namens SpaceX. Seine Vision war, Raketen zu bauen, um den Mars zu besiedeln und damit auf Dauer die Menschheit retten zu können. Zunächst wollte er dazu in Russland eine Rakete kaufen, um sie dann von den USA aus starten zu lassen. Als diese aber zu teuer war, orderte er von überall die besten Raketenwissenschaftler und baute mit diesen einfach selbst eine Rakete.

Wenig später stieg er zudem bei dem Unternehmen Tesla ein. Dessen Gründer konnten für ihre Idee eines vollständig elektrifizierten Autos zunächst keinen Investor finden. Sie wussten, dass wenn, dann nur Musk dieses Zukunftspotenzial erkennen würde. Er ließ sich von der Idee begeistern und stieg als Hauptinvestor und CEO ein. Beide Unternehmen – SpaceX und Tesla – hatten große Startschwierigkeiten. Nachdem die ersten Autos Lieferschwierigkeiten hatten und die ersten beiden Raketenstarts fehlgeschlagen sind, hatte Musk bereits sein ganzes Geld ausgegeben. Dies war der Tiefpunkt in seinem Leben, aber dennoch bluffte er nach außen hin und ließ sich dies nicht anmerken. Er wusste nämlich, dass wenn er das machen würde, auch noch die übrig gebliebenen Investoren abspringen, womit alles vorbei wäre. Mit nur einem Unternehmen hätte er es vielleicht noch schaffen können, aber er war zu verbissen, als das er  eines von beiden aufgeben konnte.

So kam es zu dem Glücksfall, dass der allerletzte Versuch mit einer neuen Rakete tatsächlich funktionierte und die NASA daraufhin einen Auftrag an SpaceX vergab. Mit diesem Kredit konnte er dann auch gleichzeitig Tesla retten. Inzwischen haben sich beide Unternehmen wieder gefangen und sind erfolgreich. Tesla ist noch nicht rentabel und es gibt immer wieder Lieferverzug durch Produktionsprobleme, die Fahrzeuge als solche gelten aber immer noch als technischer Vorreiter der Elektromobilität.

SpaceX konnte dieses Jahr die größte und stärkste Rakete, die aktuell in Betrieb ist, nämlich die „Falcon Heavy“ mit einem Tesla Roadster an Board auf den Weg zum Mars schicken. Musk ist inzwischen mehrfacher Milliardär und hat noch weitere Unternehmen gegründet oder ist zumindest als Großinvestor eingestiegen. Unter anderem SolarCity, Neuralink und ein Unternehmen, das einen Schnellzug mit dem Funktionsprinzip einer Rohrpost namens „Hyperloop“ zwischen Los Angeles und Las Vegas realisieren soll.

 

Elon Musk‘s Persönlichkeit

Musk hat das alles nur durch seine an Wahnsinn grenzende Zielstrebigkeit seine Visionen in die Realität umzusetzen geschafft. Er arbeitet quasi ununterbrochen, ganz besonders, wenn es Probleme gibt ist er durchgehend bei der Arbeit. Zum Beispiel als in der Gründungszeit von X.com das Wettrennen mit den PayPal Gründern begann, haben diese 20 h/Tag programmiert und er 23 h. Er tut einfach alles dafür, seine Ziele zu erreichen und schafft damit auch unglaubliches. Er sagte sogar, dass er auf Essen verzichten würde, wenn es eine Möglichkeit dafür gebe, nur um noch mehr arbeiten zu können.
Andere aber sehen in ihm auch einen Tyrannen, einen gnadenlosen, arroganten und rücksichtslosen Menschen. Manche bezeichnen ihn sogar als Großmaul und Scharlatan, der seine Versprechen nicht umsetzen könne und nur an der falschen Hoffnung anderer verdient. Er ist in erster Linie rücksichtlos zu sich, aber genauso erwartet er es auch von seinen Mitarbeitern und zwar 7 Tage die Woche. Wenn jemand seinem Zeitdruck und seinem Kommandostil nicht gerecht wird, dann wird er gekündigt.
Dies wirkt natürlich abschreckend, aber dennoch arbeiten in seinen Firmen einige der besten Ingenieure der Welt. Wahrscheinlich deswegen, weil sie großen Respekt vor ihm haben und weil sie dort in einem der innovativsten Unternehmen der Welt mitarbeiten und ihre eigenen Visionen umsetzen können.

 

Fazit und was wir von Elon Musk lernen können

Musk zeigt uns, was man mit einem wahnsinnigen Willen alles erreichen und schaffen kann. Besonders effizient ist er durch ein ausgeklügeltes Zeitmanagement, seine strikten Zeitpläne und volle Konzentration auf das Wesentliche. Was man ebenfalls von ihm lernen kann ist sein Interesse, sich selbst stetig zu optimieren. Er bittet alle seine Mitarbeiter stets um ehrliches Feedback, dass er für sich nutzt um sich weiterzuentwickeln. Hier in Stichworten seine Lebensweisheiten zusammengefasst:

  • Sei mutig und gehe Risiko ein, denn wer nicht wagt, der kann auch nichts gewinnen
  • Optimiere Dich ständig weiter und gebe Dich nie zufrieden mit dem, was Du schon kannst und erreicht hast
  • Tue das, was Du liebst und wofür deine Leidenschaft brennt
  • Breche Deine Routine-Denkmuster auf und versuche ganz neu und von einer anderen „Seite“ nachzudenken
  • Nur im Team mit einer großen Mannschaft kannst Du Großes erreichen
  • Nicht Geld, sondern Deine Vision sollte Dein Ziel sein
  • Bleibe hartnäckig, ganz egal, was andere sagen und was auch passiert – Gib niemals auf!

Es ergibt natürlich keinen Sinn, Musks Weisheiten alle gänzlich umzusetzen. In der Tat ist er nämlich auch das beste Beispiel für einen wirklichen Workaholic. Er vernachlässigt Familie, Freunde und sich selbst, nur um maximale Leistung für seine Arbeit bringen zu können. Elon Musk ist sicher auch ein Sonderfall, der 100 h pro Woche arbeiten kann ohne ein Burnout zu bekommen. Vielleicht gerade deswegen, weil er mit einer schieren Besessenheit seine Ziele erreichen will. Du solltest dir also gut überlegen, ob Du das genauso machen willst. Nichts desto trotz hat er wahnsinnig viel erreicht und zählt bereits heute zu den größten unternehmerischen Revolutionären, gemeinsam mit Jobs, Gates und Branson. Motivierend und inspirierend ist dieser Mensch allemal. Nicht umsonst sehen ihn manche sogar als den Iron-Man der wirklichen Welt.

Wenn du mehr über diese Persönlichkeit erfahren willst, dann können wir Dir die Biografie „Wie Elon Musk die Welt verändert“* nur dringend ans Herz legen. In dem Buch geht es hauptsächlich um die Anfänge von Musk. Ein wenig kurz kommen zwar seine Visionen zum Hyperloop und zur Marsbesiedelung, dennoch ist das Buch sehr lesenswert und inspirierend, was mich letztendlich auch dazu verleitet hat, diesen Artikel zu schreiben.

 

 

Quellen:
Biografie von Elon Musk „Wie Elon Musk die Welt verändert“ – Ashlee Vance und Elon Musk:
https://amzn.to/2NTpz3k*
https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/elon-musk-biografie-wie-musk-seine-mitarbeiter-quaelt/11802388-2.html
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/biografie-des-tesla-chefs-das-erfolgsgeheimnis-von-elon-musk/11798852.html

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